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„Und nun gebe Ich dir recht.
Schwarz auf weiß. Es war zu viel. So müde
darf ein Mensch, schon gar nicht ein Dränger
wie ich, nie werden. Schon gar nicht so
allein: So sagte ich jedem der seine Gefühle
offenbarte: Ich will keine Heimat hier.“
„Mit jedem Tag, stemmen und zerren an jedem
Detail, um Dinge nicht erstarren zu lassen :
Nur noch müder. Nur noch satter.“
„ Der Künstler verliert seinen Titel wenn er
alles in dem Zweifel erstickt, ob es einem
oder jenem gar gefallen müsste.“
„Und so will ich nun gehen.“
„Weil vielen lieben Menschen ein Buckel
wuchs, bevor sie jemals die Zeit fanden
einen Pinselstrich zu setzen. Wie vielen
Worten kam die Gicht zuvor?“
Freytag: Wahrlich, ich bin
verlassen. Oh Muse, kehre zurück. Ich flehe
dich an.
Was gilt es abzubilden? Sprich zu mir! Ich
zeichnete die Frauen In abstrakten Formen,
schrieb tragisches und zerbrechliches und
montierte die Worte, bis sie unkenntlich
waren. Alles vergebens.
Es stellt mich nicht zufrieden. Ich ging auf
die Straße und wollte Realität, dieser aber
zu viel und kehrte heim und schloss mich
ein. Die Welt steht mir Kopf, wahrlich ja,
ich erkannte sie nicht wieder.
Was ist noch geblieben? Bin ich Zahl, bin
ich Nummer, der Name registriert, Gebühren
bezahlt, Rechnungen in Quartalen, Freiheit
in Raten, Steuern in Aussicht, in welch
einen Käfig hat es mich getrieben. Wenn das
die Realität ist, so will ich sie verkehren.
Nein, nein, nein. Alles dreht sich zu
schnell, Lob der Globalisierung, Lob der
Technik, heute neu, morgen alt, bin ich
vermutlich längst vergessen. Wem kann ich
noch trauen, wenn alles mir enteilt? |